www.meinersterhalbmarathon.blogspot.de

 

Es war im September 2013 als Jenny sich bereit erklärte,
sich von mir auf ihren ersten Halbmarathon trainieren zu lassen. Diese Idee kam ganz spontan, da wir noch ein Doppelzimmer für den 34. Berliner Vattenfall Halbmarathon übrig hatten.
Meine Tochter sagte leider ab und so hatte ich nichts besseres zu tun, als Jenny zu fragen, ob sie sich das nicht zutrauen würde. Und sie sagte prompt "ja".
Im Oktober starteten wir unser Training. Jenny arbeitet mit mir an der Universität in Erlangen, so dass wir das Training gut integrieren konnten. 2x in der Mittagspause, 1x Abends für den langen Lauf (und freiwillige Einheiten am Wochenende).
Jenny war schon einige Jahre nicht mehr regelmäßig gelaufen und wir starten in einem ziemlich untrainierten Zustand. Die ersten Tage waren für mich als Trainer eine Herausforderung, da sie dazu neigte, schnell einen viel zu hohen Puls zu haben. Wir mussten also wirklich ganz ganz langsam beginnen. Durchaus legten wir hier auch Walkingeinheiten ein (vor allem beim Cool-Down), um auf einen Rekom-Puls (Regenerationspuls) zu kommen. GA1 (Grundausdauer 1) zu laufen war in den ersten Wochen sehr sehr schwierig, fast unmöglich.

Ich achte bei meinen Coachees sehr auf die Gesundheit, das ist mir wichtiger als "tolle Zeiten". Wer sich hier unrealistische Ziele setzt, ist bei mir nicht richtig aufgehoben. Regeneration zwischen den Trainingseinheiten ist bei mir das
"A und O"!
Jenny beschreibt dies in ihrem Blog sehr schön, dass sie sich in den ersten Tagen wie eine Schnecke gefühlt hat.
Schon nach zwei bis drei Wochen zeigten sich aber enorme Erfolge. Sie steigerte sich zur Schildkröte und am Schluss war sie echt ein Hase.
Jenny trainierte fleißig und war mit großer Freude dabei.
Dies kann man auch aus dem Blog herauslesen, den sie sich zur eigenen Motivation erstellte. Netterweise hat sie mir erlaubt, ihn auf meine Internetseite stellen zu dürfen. Es ist eine schöne Erinnerung für uns beide...und vor allem für Laufanfäger eine tolle Motivation, auch irgendwann so ein Ziel erreichen zu können. Mit ganzen 62 Lauftagen Training in 6 Monaten schaffte Jenny ihren Halbmarathon am 30.03.2014. Und sie hatte keinerlei Schmerzen oder Muskelkater! Das erreicht man nur, wenn man seine Trainingsbereiche gut kennt und gut vorbereitet an den Start geht. Ihr Ziel hat sie leider um 17 Sekunden verfehlt. Das lag aber nur an der ungewohnten Hitze und einem kleinen Einbruch aufgrund von Wasserverlust (und mangelnder Getränkeversorgung zu diesem Zeitpunkt). Das kann passieren.
Sicherlich hat sie auch viel ihrem Freund Martin zu verdanken, der in dieser Zeit voll hinter ihr stand. Damit wir die Trainingseinheiten in der Mittagspause absolvieren konnten (wir wohnen leider ca. 70 km voneinander weg), hat uns Martin immer bekocht. Vielen Dank hierfür.
Man braucht bei so vielen Trainingseinheiten einen Partner, der voll hinter einem steht und einem auch den Rücken frei hält. Ein Trainingsplan für einen Halbmarathon ist noch halbwegs mit Familie und Partner zu vereinbaren, beim Marathon wird es schon schwieriger, wenn die Samstage oder Sonntage nur noch auf den langen Lauf (bis zu 30 km) ausgerichtet sind.

Hier spreche ich selbst aus Erfahrung und bin froh, dass mein Mann selbst Marathonläufer ist.

 


Die Trainingszeit verging wie im Flug und Berlin stand schneller vor Jenny und ich vor dem Startder Türe als gedacht.
Fast im Ziel

Jenny und ich vor dem Start                                und dann....kurz vor dem Ziel

Stolze Medaillenträgerin JennyWohlverdient - ein alkoholfreies Weizen - sooooo lecker

 

 Die erste Medaille eines Halbmarathons!!!  Genau richtig-ein (verdientes) alkoholfreies Weizen!

 

 

Wer Jenny's Erfahrungsbericht (Blog) lesen will, der klickt auf das Brandenburger Tor.

Viel Spaß beim Lesen! Vielleicht ist es ja Motivation für ein neues Ziel! 

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